Conor McGregors UFC-Rückkehr: Warum die Wahl des Gegners möglicherweise weniger wichtig ist als je zuvor
Nach fast fünf Jahren Abwesenheit vom professionellen Wettkampf steht Conor McGregor an einem Wendepunkt seiner Kampfkarriere. Seine mögliche Rückkehr zur UFC-Octagon hat zu erheblichen Spekulationen darüber geführt, welcher Gegner würdig wäre, einen der bekanntesten Namen des Kampfsports willkommen zu heißen. Allerdings, wie Brancheninsider wie Chael Sonnen hingewiesen haben, könnte die grundlegende Wahrheit über die Buchung von McGregor viele Fans überraschen: Der spezifische Gegner könnte weit weniger wichtig sein, als die Menschen denken.
Fünf Jahre ohne Wettkampf: Die verlängerte Abwesenheit, die alles veränderte
McGregors letzter UFC-Auftritt fand im Juli 2021 bei UFC 264 statt, wo eine verheerendes Beinverletzung sein Trilogie-Kampf gegen Dustin Poirier beendete. Der Vorfall zwang ihn zur Untätigkeit, und trotz mehrerer Versuche, ein Comeback in den folgenden Jahren zu planen, haben Verletzungen und andere Komplikationen ihn vom aktiven Wettkampf ferngehalten. Nun in seinen späten Dreißigern nähert sich McGregor der Realität, fast ein halbes Jahrzehnt vom professionellen Kampfsport entfernt zu sein.
Diese verlängerte Abwesenheit stellt ein beispielloses Kapitel in seiner Karriere dar. Der Kämpfer, der einst unaufhaltsam schien, zwei Meistertitel gleichzeitig eroberte und die globale Sportlandschaft dominierte, hat beobachtet, wie sich der Sport ohne ihn entwickelt hat. Nur ein Sieg in einem Jahrzehnt – ein 40-Sekunden-Knockout von Donald Cerrone im Jahr 2020 – unterstreicht, wie sich seine Wettkampfbilanz trotz seines anhaltenden Prominentenstatus verschlechtert hat. Die Inaktivität wirft berechtigte Fragen über seine Kondition, sein Timing und seine allgemeine Bereitschaft auf, wenn er endlich zurückkehrt.
Über die physischen Herausforderungen hinaus hat fünf Jahre Abwesenheit die Wettkampflandschaft um ihn herum grundlegend verändert. Frühere Rivalen sind in den Ruhestand gegangen oder haben sich anderen Dingen zugewandt, neue Superstars sind entstanden, und die Divisionen selbst haben sich vollständig transformiert.