Der UFC Vegas 115-Kampf zwischen Melissa Gatto und Dione Barbosa war geprägt von einem der umstrittensten Momente im jüngsten Fliegengewichts-Wettbewerb. Ein illegaler Fußballtritt in der zweiten Runde entfachte eine breite Debatte, wobei einige fragten, ob Gattos Reaktion echt war. Die brasilianische Kämpferin hat nun einen umfassenden Bericht über das Geschehene abgegeben, in dem sie Kritiker anspricht und erklärt, wie der Vorfall den Verlauf ihres Kampfes grundlegend veränderte.
Den illegalen Schlag und seine Auswirkungen verstehen
Früh in der zweiten Runde führte Barbosa einen Fußballtritt aus, der Gattos Kinn traf, während Gatto sich in einer am Boden liegenden Position befand. Dieser Schlag verstieß gegen die Wettbewerbsregeln, was zu einer Punktabzug für Barbosa führte. Allerdings wurde die unmittelbare und sichtbare Auswirkung auf Gatto zum Mittelpunkt der Diskussion nach dem Kampf. Nach Gattos Bericht verlor sie das Bewusstsein kurzzeitig beim Aufprall, woraufhin die Schiedsrichter den Wettkampf nach ihrer Genesung fortsetzen ließen. Trotz der Strafe gegen Barbosa sprachen die Richter ihr den Sieg per Mehrheitsentscheidung zu.
Gatto betont, dass dieser einzelne Moment einen Wendepunkt im Verlauf des Kampfes darstellte. Sie hatte erwartet, dass sich ihre Leistung mit fortschreitenden Runden verbessern würde, gemäß ihrem typischen Wettkampfmuster. Der illegale Schlag unterbrach diese natürliche Progression und zwang sie, unter beeinträchtigten Bedingungen für den Rest des Kampfes zu kämpfen.
Der Moment des Aufpralls: Gattos detaillierter Bericht
Bei der Beschreibung dessen, was unmittelbar nach dem Treffer des Tritts geschah, gibt Gatto Klarheit über ihren Bewusstseinszustand. Sie erinnert sich daran, das Bewusstsein zu verlieren und anschließend von Schiedsrichterpersonal bewertet zu werden, die ihre Orientierung hinterfragten. Die standardmäßigen Fragen nach dem Aufprall –