UFC 327 Scoring-Kontroverse: Florida Commission bestätigt Mehrheits-Unentschieden trotz formeller Berufung von Padilla
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UFC 327 Scoring-Kontroverse: Florida Commission bestätigt Mehrheits-Unentschieden trotz formeller Berufung von Padilla

Das UFC 327 Scoring-Desaster zwischen Chris Padilla und Marquel Mederos hat eine weitere Wendung genommen, nachdem die Florida Athletic Commission den formellen Protest des Leichtgewicht-Kämpfers zur Aufhebung des umstrittenen Ergebnisses abgelehnt hat. Was ursprünglich als entscheidender Sieg für Padilla verkündet wurde, bleibt ein Mehrheits-Unentschieden und lässt Fans und Analysten die Konsistenz der Judging-Standards im Mixed Martial Arts in Frage stellen.

Was ist bei UFC 327 passiert?

Die ursprüngliche Ankündigungsverwirrung

Die Nacht von UFC 327 brachte einen der verwirrendsten Momente in der jüngeren MMA-Judging-Geschichte. Padilla wurde als Sieger per Mehrheitsentscheidung mit zwei Wertungskarten, die 29-27 zu seinen Gunsten zeigten, und eine dritte Wertungskarte mit 28-28 verkündet. Der Octagon-Kommentator verkündete das Urteil, und für einen kurzen Moment schien es, als hätte Padilla einen klaren Sieg gegen seinen Gegner gesichert.

Etwa eine Stunde nach der offiziellen Ankündigung machte die Promotion jedoch eine schockierende Korrektur. Die Wertungskarten wurden überprüft, und zwei der drei Richter hatten tatsächlich 28-28 Wertungskarten eingereicht, nicht die zunächst gemeldeten 29-27 Punkte. Dieser Verwaltungsfehler änderte das Kampfergebnis grundlegend von einem Mehrheitsentscheidungssieg zu einem Mehrheits-Unentschieden und schockierte sowohl Padilla als auch die Combat-Sports-Gemeinde.

Wie die Wertungskarten sich änderten

Die Diskrepanz offenbarte einen erheblichen Fehler bei der Punktvergabe durch die Offizielle, die den Kampf leiteten. Anstelle der verkündeten 29-27, 29-27, 28-28 Bilanz waren die korrekten Wertungskarten 29-27, 28-28, 28-28, was zu einem Mehrheits-Unentschieden führte. Eine weitere Komplexitätsebene kam hinzu, da Mederos in der dritten Runde für mehrfache Augenstöße einen Punkt abgezogen worden war, eine Disziplinarmaßnahme, die viele Beobachter für Padillas Fall eines Sieges stärkend fanden.

Trotz dieses Punktabzugs gegen seinen Gegner und des Gesamteindrucks, dass Padilla während des gesamten Kampfes besser abschnitt, blieb die endgültige Entscheidung unverändert, sobald die Commission involviert wurde.

Padillas formeller Protest und die Reaktion der Commission

Der Berufungsprozess

In Anerkennung der ungewöhnlichen Umstände rund um die Scoring-Verwirrung und des allgemeinen Eindrucks, dass er den Kampf gewonnen hatte, beschloss Padillas Management-Team, einen formellen Protest bei der Florida Athletic Commission einzureichen. Diese Berufung bot eine Gelegenheit, das Mehrheits-Unentschieden anzufechten und eine Aufhebung basierend auf den Faktoren des Kampfes zu beantragen, einschließlich des Punktabzugs des Gegners und des Verwaltungsfehlers, der die ursprüngliche Ankündigung umgab.

Der Berufungsprozess bot Padilla die Möglichkeit, seinen Fall vor Offizielle der Athletic Commission zu präsentieren, die die Wertungskarten und die Kampfumstände möglicherweise mit neuer Perspektive überprüfen könnten.

Entscheidung der Commission

Die Florida Athletic Commission antwortete auf Padillas Berufung, indem sie den Protest ablehnte und das Mehrheits-Unentschieden beibehielt. In einer Stellungnahme gegenüber den Medien offenbarte Padillas Management-Team das Ergebnis:

Geschrieben von

Max The Beast